Seefahrt Kap

Kap der Guten Hoffnung

Kap der Guten Hoffnung

Bei südlichem Kurs entlang der Westküste Afrikas bemerkte der Portugiese Bartolomeu Diaz im April 1488, dass der Küstenverlauf plötzlich stark nach Osten abknickte. Er hatte den südlichsten Punkt des Kontinents entdeckt und damit den Seeweg nach Indien. Zumindest hoffte er das sehr, daher auch der Name dieser südlichen Landzunge: Kap der Guten Hoffnung, oder auf Portugiesisch: Cabo da Boa Esperança. Für den Handel mit den südostasiatischen Ländern wie China, Indien und Indonesien war dieser neue Seeweg eine Revolution. Große Warenmengen, z.B. Porzellan oder Gewürze, konnten jetzt ohne Probleme auf immer größeren Segelschiffen um Afrika nach Europa transportiert werden. Erst der Bau des Suezkanals 400 Jahre später machte die Reise noch einfacher.